Häufige Fragen zur Podologie
Ich habe eine Heilmittelverordnung. Kann ich mit dieser behandelt werden?
Da ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammenarbeite, ist eine Behandlung ausschließlich über ein Privatrezept oder als Privatleistung ohne Rezept möglich.
Gesetzlich Versicherte können sich bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob eine freiwillige Erstattung möglich ist.
Warum besteht keine Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen?
Ich arbeite unabhängig von gesetzlichen Krankenkassen. Dadurch kann ich flexibel planen, mir ausreichend Zeit für jede Behandlung nehmen und moderne, individuelle Therapiekonzepte anbieten - ohne die Einschränkungen eines Kassensystems.
Ich bin ohne Einschränkung für alle Menschen da, die meine Hilfe suchen.
Kann ich einen Termin für den gleichen Tag vereinbaren?
Vorallem bei akuten Beschwerden bin ich bemüht einen zeitnahen Termin zu finden.
Darüber hinaus kommt es vor dass Termine verschoben oder abgesagt werden. Vielleicht ist auch für Sie spontan ein Termin möglich. Einfach anfragen.
Was ist der Unterschied zwischen Podologen und Fußpflegern?
Der Begriff „medizinische Fußpflege“ wird im Alltag häufig verwendet, kann aber leicht zu Missverständnissen führen.
Podologie ist ein gesetzlich geregelter Gesundheitsfachberuf. Die Berufsbezeichnung Podologin bzw. Podologe ist geschützt und setzt eine staatlich geregelte Ausbildung mit entsprechender Prüfung voraus.
Kosmetische Fußpflege konzentriert sich dagegen auf die Pflege und Verschönerung gesunder Füße. Bei Beschwerden, krankhaften Veränderungen oder Risikofüßen ist deshalb wichtig darauf zu achten, welche fachliche Qualifikation die behandelnde Person tatsächlich besitzt.
Wo finden die Termine statt?
In der Pfinztalstraße 6, 76227 Karlsruhe-Durlach
Was kostet eine podologische Behandlung?
Die Kosten richten sich nach der Behandlung und dem individuellen Aufwand. Eine Übersicht meiner aktuellen Preise finden Sie auf der Seite „Leistungen“.
Da ich als Privatpraxis arbeite, können Sie Ihren Termin unabhängig von einer Heilmittelverordnung vereinbaren. Privatversicherte können die Rechnung je nach Tarif bei ihrer Versicherung einreichen. Gesetzlich Versicherte können sich vorab bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob eine freiwillige Erstattung möglich ist.
Was wird bei einer podologischen Behandlung gemacht?
Das lässt sich nicht ganz pauschal beantworten, denn nicht jeder Fuß braucht die gleiche Behandlung.
Zu Beginn schaue ich mir Ihre Füße und Nägel genau an und bespreche mit Ihnen, wo Beschwerden oder Veränderungen bestehen. Die Behandlung wird anschließend individuell darauf abgestimmt. Dazu können beispielsweise die fachgerechte Bearbeitung der Nägel, das Abtragen von Hornhaut oder die Behandlung von Druckstellen gehören.
Mir ist wichtig, nicht einfach ein festes Programm abzuarbeiten, sondern genau das zu behandeln, was tatsächlich notwendig ist.
Was kann eine Podologin bei einem eingewachsenen Zehennagel tun?
Ein eingewachsener oder schmerzhafter Nagel kann unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb schaue ich mir zunächst an, wie der Nagel wächst und wodurch die Beschwerden entstehen.
Je nach Befund kann der Nagel vorsichtig bearbeitet und entlastet werden. In bestimmten Fällen kann auch eine Nagelkorrekturspange sinnvoll sein. Sie soll das Nagelwachstum langfristig positiv beeinflussen und den betroffenen Nagelrand entlasten.
Welche Behandlung geeignet ist, entscheide ich immer individuell nach dem Befund.
Was ist eine Nagelkorrekturspange und wann wird sie eingesetzt?
Eine Nagelkorrekturspange kann bei eingerollten, stark gewölbten oder eingewachsenen Nägeln eingesetzt werden.
Je nach Nagel und Beschwerdebild stehen unterschiedliche Spangensysteme zur Verfügung. Die Spange wird auf bzw. am Nagel angebracht und kann dabei helfen, die Nagelform und das Wachstum schrittweise zu korrigieren und den seitlichen Druck zu reduzieren.
Welche Spange am besten geeignet ist, lässt sich nach einer persönlichen Beurteilung des Nagels entscheiden.
Kann Nagelpilz bei einer Podologin festgestellt werden?
Veränderungen am Nagel können viele verschiedene Ursachen haben und sehen einem Nagelpilz manchmal täuschend ähnlich. Allein anhand des Aussehens lässt sich deshalb nicht immer sicher beurteilen, ob tatsächlich eine Pilzinfektion vorliegt.
In meiner Praxis besteht die Möglichkeit, bei entsprechendem Verdacht Nagelmaterial für eine Laboruntersuchung zu entnehmen. Dadurch kann gezielter abgeklärt werden, ob ein Pilznachweis vorliegt.
Gerade vor einer längerfristigen Behandlung finde ich es sinnvoll, zunächst möglichst genau zu wissen, was hinter der Nagelveränderung steckt.
Wann sollte man zu einer Podologin gehen?
Nicht erst dann, wenn die Füße stark schmerzen.
Ein Termin kann beispielsweise bei eingewachsenen oder eingerollten Nägeln, Druckstellen, übermäßiger Hornhaut, Hühneraugen oder auffälligen Veränderungen an Haut und Nägeln sinnvoll sein. Auch Menschen, bei denen aufgrund einer Erkrankung besondere Vorsicht bei der Fußpflege notwendig ist, können von einer professionellen podologischen Behandlung profitieren.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen in meinen Behandlungsbereich fällt, können Sie sich gerne vor der Terminbuchung kurz bei mir erkundigen.
